Viszerale OsteopathieDieser Teil der Osteopathie entstand in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Hauptverantwortlich für die Entwicklung war J.P. Barral, ein französischer Osteopath. Hauptaugenmerk wird hier auf die Behandlung der Organe gelegt. Es wird auf die Spannung, die Durchblutung und die nervale Versorgung des Organs Einfluß genommen. Organe sind durch Faszien (Gewebe) mit unserem Muskel- und Skelettsystem (Wirbelsäule) untereinander verbunden. Hat ein Organ eine erhöhte Spannung, kann es Druck oder Zug, z.B. auf die Wirbelsäule übertragen und somit Blockierungen der Wirbelkörper und/oder Schmerzen im Rücken verursachen oder zu vielerlei anderen Beschwerden führen. Zum Beispiel: Magenspannungen können über die Speiseröhre bis in den Nackenbereich weitergeleitet werden und dort zu Blockaden der Halswirbelsäule und zu Verspannungen der Nackenmuskulatur führen. In der Wirbelsäule haben auch die Organnerven ihren Ursprung. Liegt eine Organstörung vor, so können auch die Nerven Spannungen weiterleiten, die von Kopf bis Fuß zu Beschwerden führen können. |